“Den Wert von Kommunikation besser wahrnehmbar machen” (Master-Projekt): #8 Finale

Die Problematik der Aufgabenstellung des Master-Praxisprojekts im Sommersemester 2011 wurzelt tief, denn wie die Ausgangssituation des Briefings definiert, wird der Wert von kommunikativen und kreativen Leistungen als wesentlicher Beitrag zum Unternehmenserfolg nicht oder nur wenig wahrgenommen. Diese Tatsache nahm sich die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der WKO in Kooperation mit den wichtigsten Branchenverbänden, wie u.a. PRVA, DMVÖ, CCA, IAA, Werberat zum Anlass, um gemeinsam mit dem Master-Studiengang Kommunikationsmanagement der FHWien – Studiengänge der WKW an einer Strategie zu feilen, die dieser derzeitigen Situation entgegenwirkt und langfristig eine bessere Ausgangslage für Kommunikatoren und die Branche schafft.

Auf Basis einer umfangreichen Analyse von Unternehmen, Agenturen, Verbänden sowie einschlägiger Literatur arbeiteten die Studierenden in insgesamt sechs Projektgruppen an punktgenauen Konzepten, welche einer hochkarätigen Jury, bestehend aus Auftraggebern, Lektoren und Vertretern der Verbände, präsentiert wurden. Die Ansätze der Konzepte gingen in sehr unterschiedliche Richtungen. So versuchten zwei der Gruppen mit  Hilfe von Bewertungsmodellen eine Brücke zwischen Kommunikatoren und Controllern bzw. Finanzverantwortlichen zu schlagen, während drei der Teams den Wert von Professionalität in der Kommunikation aufgriffen, der durch unterstützende Maßnahmen sichtbar gemacht werden sollte. Ein weiteres Team entschied sich dafür, wieder mehr Solidarität und Zusammenhalt in die Branche zu bringen, um Schulter an Schulter gegen die derzeitige Situation vorzugehen.

Auftraggeberin Karin Lehmann, zeigte sich im Anschluss an die Endpräsentation sehr zufrieden: „Es ist geschafft – Sie haben einen wichtigen Baustein für das Anliegen einer ganzen Branche entwickelt.“

(Text: JG2012_MA)

Zum Projekt-Video gelangen Sie hier.

FHWien_KOMM_Master-Projekt_Video

Dieser Text ist Teil einer Serie, die das Master-Projekt im SoSe 2011 von Anfang bis zum Ende dokumentiert. Um was es dabei geht, lesen Sie hier: (#1 Briefing)

Wie die Auftraggeber die Ergebnisse der Studierenden aufgenommen haben, lesen Sie hier (#9 Status Quo der Auftraggeber)

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